Saftverpackungen
Es gibt ja die verschiedensten Verpackungen für flüssige Lebensmittel. Hier möchte ich einmal am Beispiel des Apfelsaftes die verschiedenen Verpackungsformen erläutern. Zum Einen gibt es den Tetra Pack, der leicht zu entsorgen und umweltfreundlich ist. Außerdem nimmt dieser sehr wenig Platz im Vorratsschrank weg, weil man Ihn stapeln kann. Doch für unterwegs ist er als 1l variante sehr ungeeignet, da man ihn – einmal offen – nicht wieder auslaufsicher verschließen kann. Doch inzwischen gibt es auch kleinere Tetra Packs mit nur 0,2l Inhalt. An denen ist meistens ein Strohhalm angeklebt, sodass meine Tochter ihn auch unterwegs im Auto trinken kann. Mir sind aber noch andere Verpackungsformen für Apfelsaft aufgefallen: gerne wird Apfelsaft auch in Einweg-PET Flaschen verkauft. Da Apfelsaft keine Kohlensäure enthält, greift hier das Pfandgesetz nicht. Somit kann man die PET Flaschen einfach über den Gelben Sack entsorgen. Sie sind auch sehr praktisch für unterwegs, denn PET-Flaschen können nicht bersten oder auslaufen. Sollte meiner Tochter eine solche Flasche beim Einschenken herunterwerfen, dann gibt es zwar eine ziemliche Pfütze, aber keine Scherben. Desweiteren wird Apfelsaft auch in Mehrwegglasflaschen angeboten. Ich bin davon nicht sehr begeistert. Die Flaschen sind schwer und können kaputt gehen. Außerdem muss man sie sammeln und dann wieder zurück in den Markt bringen, was sehr umständlich und unpraktisch ist! Beim Erzeuger des Apfelsaftes werden die Flaschen dann gründlich gereinigt und wieder gefüllt. Sicherlich die am meisten umweltverträglichste Weise um Apfelsaft zu Verpacken, aber auch die Umständlichste. Apfelsaftschorle jedoch wird wieder gesondert verpackt, sie wird meist in Einweg-PET Flaschen verkauft. Hier greift aber leider das Pfandgesetz, da sich in der Apfelsaftschorle Kohlensäure befindet. Man muss diese Flaschen also – obwohl sie aus PET bestehen – wieder zurück in den Einkaufsmarkt bringen.
Posted: Dezember 11th, 2009 under Allgemein.
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