EDV-Dienstleistungen und ihre Bezeichnungen
„To serve“ – die Bedeutung in Englisch: Bedienen. Der Name sagt eigentlich alles. Der Kunde, der Client, bezieht Dienstleistungen von seinem Server – derjenigen Software, die er gegen seine Bezahlung erhält.
Häufig auch bezeichnet man die gesamte Hardware, den mit der Software ausgestatteten Rechner selbst, als Server. Als Untergruppen sind zu nennen: Web-, Mail- und Applikationsserver. Eine wichtige „Nebenleistung“ dessen ist allerdings die Dienstleistung, die mit dem Gebrauch einhergeht: Die Wartungen und Überwachung. Hauptsächlich handelst es sich um Netzüberwachungssysteme. Große Anlagen werden auf diese Weise betreut. Eigentlich handelt es sich dabei aber begrifflich um einen Host. Wie ziemlich jedem bekannt ist, unterhält so gut wie jedes Unternehmen entweder eine eigene Abteilung mit Fachleuten oder man lagert die Sache extern aus.
Eine Steigerungsform dessen, stellt jedenfalls der virtuelle Server dar: Im einfachsten Fall wird dabei nur eine Software am Host installiert, reicht dies aber für die Aufgaben nicht aus, kann man mehrere Computer (bzw. Hosts) verbinden. Dies wird Computercluster genannt, wobei die Erweiterung von jedem durch die ebenfalls verwendete Software letztlich wie ein „großer“ Server arbeitet. Jeder kann einfach seine zugeteilte Aufgabe als Client wahrnehmen. Der Server arbeitet in einem verteilten System. Auch umgekehrt kann es funktionieren: Verschiedene Software wird nur bei einem Client eingesetzt – dieser bemerkt gar nicht, dass alle Aufgaben nur von einem Host gemanagt werden. Auch hier gilt es zu unterscheiden zwischen virtuellen Server und virtuellen Hosts.
Anbieter von heute zeichnen sich durch Zusatzleistungen (Telefonsupport, Firewalls, Backups) aus, die alle Bedürfnisse rund um das EDV-System abdecken. Die Preise variieren stark und dem Preis-Leistungsverhältnis ist jeweils auf die Spur zu gehen.
Posted: Juli 19th, 2011 under Allgemein.
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